Am 20. November feierte der Salon i seine Premiere in Salzburg. Unter dem Titel „Future Work: New Collaboration and Identity“ kamen im Schauraum von Bene Salzburg Expert:innen, Planende und Interessierte zusammen, um über die Zukunft der Arbeitswelt und die Rolle der Innenarchitektur zu diskutieren.
Bereits zu Beginn wurde deutlich, wie aktuell und relevant das Thema ist: Der Wandel der Arbeitswelt stellt Unternehmen ebenso wie Planer:innen vor neue Herausforderungen. Arbeitsräume müssen heute mehr leisten als reine Funktionalität – sie sollen Flexibilität ermöglichen, Identität vermitteln und Zusammenarbeit gezielt unterstützen. Innenarchitektur rückt damit zunehmend ins Zentrum strategischer Überlegungen und wird zum verbindenden Element zwischen Unternehmenskultur, Orientierung und Nutzererlebnis.
„Der Wandel der Arbeitswelt zeigt, wie entscheidend Innenarchitektur für Identität, Orientierung und Zusammenarbeit geworden ist. Mit dem Salon i möchten wir diesen Diskurs sichtbar machen und den Raum öffnen, um Zukunft gemeinsam zu denken“, betonte Bo:IA-Vorstandsmitglied Lisa Idziorek.

Impulse aus der Praxis – Dreifache Expertise, vielfältige Perspektiven
Inhaltlich wurde der Abend durch drei hochkarätige Impulse geprägt. Natalie Pichler und Jürgen Holler vom Linzer Innenarchitektur- und Designstudio OFFORA sowie Martin Luptacik, Workplace Expert Consultant bei FORMFUNK consulting, gaben tiefe Einblicke in ihre praktische Arbeit.
OFFORA zeigte auf, wie bewusst gestaltete Räume Unternehmenskultur sichtbar und spürbar machen. Mit ihrem feinen Gespür für Atmosphäre verbinden sie strategisches Bürodesign mit einer klaren Haltung: Die Wertschätzung der Mitarbeitenden steht im Mittelpunkt. Innenarchitektur wird so zum Instrument, das Identifikation schafft, Bindung stärkt und Unternehmen nachhaltig unterstützt.
Martin Luptacik widmete sich der Frage, wie und in welchen Räumen wir künftig arbeiten wollen. Er machte deutlich, dass zukunftsfähige Arbeitsumgebungen nur dann entstehen können, wenn nachhaltige Raumstrategien, die Transformation bestehender Gebäude und ein tiefes Verständnis der Organisationskultur zusammengedacht werden. Erst dieses Zusammenspiel ermöglicht Räume, die Veränderung zulassen und produktive Prozesse fördern.



Austausch, Netzwerk & ein gelungener Ausklang
Im Anschluss an die Vorträge wurde der Salon i seinem Anspruch als Dialogformat mehr als gerecht. In entspannter Atmosphäre nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit zum Austausch – über aktuelle Herausforderungen, neue Konzepte, Projektideen und die gemeinsame Zukunft unserer Disziplin.
Der inspirierende Rahmen im Bene Schauraum bot dafür den idealen Ort und machte den Abend zu einem stimmigen Ausklang der ersten Salzburger Ausgabe.



Wir bedanken uns herzlich bei allen Speaker:innen, Partner:innen und Gästen. Eure Expertise, eure Offenheit und euer Engagement haben den Salon i in Salzburg zu einem inspirierenden und erfolgreichen Ereignis gemacht.
Wir freuen uns darauf, den Dialog fortzusetzen und gemeinsam weiter an der Zukunft von Arbeit, Raum und Innenarchitektur zu denken.






Fotos: © Erika Mayer